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04 Juli 2024

Hirschbrötchen

 Da hab ich mal im Archiv gekramt und ein altes Hirschbrötchen gefunden:

 
 
Ich entdeckte vor 25 Jahren in Photoshop eine Pinselspitze im Hirschformat, das war mir eine kreative Freude! Leider nur im Kleinstformat, was damals aber eine recht normale Größe war...
 
Dass Hirsche oder anderer Geweihträger tatsächlich auch schon mal größere Gewässer durchschwimmen, wusste ich damals nicht, aber bei Rentieren in Alaska gehört das wohl zu normalen Wanderstrecke. Allerdings sind sie wohl eher selten mit Eierbrötchen anzutreffen.

Vielleicht sollte die Pinselspitze auch eher ein Rentier darstellen, als einen Hirsch?


09 Juli 2023

2 x 2

     Pelle und Julika privat:                                                und beim lustigen Rollenspiel:

11 Juni 2023

Kampfschnecken

Die wütende Kampfschnecke scheint in der mittelalterlichen Buchillustration ein sehr beliebtes Dekorationsobjekt gewesen zu sein.
  Mehr über diese bemerkenswerten Tiere lesen...

20 Juni 2021

Zu Besuch im Nelkenland

 

Es gibt kein Nelkenland. Außer vielleicht das präprähistorische Laurasia, denn Nelken gibt und gab es überall auf der Nordhalbkugel, hier mehr, dort weniger - oder umgekehrt.

31 Mai 2021

Mondrian für Bienen

Wenn der Meister der farbigen Rechtecke das geahnt hätte...
Ob man nun die entstandenen Muster mit Waben oder einem Kaleidoskop vergleicht - egal.

Zum Download des Rapports auf das jeweilige Muster klicken.

11 September 2018

Hirschzeit


Kühler Wald, warme Sonne, unbestimmte Stimmung. Abend oder Morgen? Kurz vorm Aufbruch oder endlich Ruhe?
Das Original gibt es hier...

03 August 2018

Butter bei de Fische

Vielleicht nicht gerade der beste Kommentar, wenn draußen bei der Hitze die Fische in Massen sterben, aber der Spruch ist natürlich auch hier im übertragenen Sinne gemeint. "Nägel mit Köppen" oder "Komm inne Pötte, Gänge, Hufe... " könnte da auch stehen...


...und das ist bei der der diesjährigen Hitze nicht ganz einfach.

20 Juni 2016

Behind The Scenes




Wenn der Kasper wegen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas stationär behandelt werden muss, heißt es: Augen zu(-retuschieren) und schlafen, schlafen, schlafen.

Was er wohl lustiges träumt?


15 Mai 2016

Billiger Fernsehen


Da wollte ich doch tatsächlich einfach nur mal wieder einen Film mit Tom Hanks sehen, aber der hatte dann die digitale Pixelkrankheit so schlimm, dass er ins Koma fiel.



Gute Besserung!

21 April 2016

Foodporn aufgehübscht


Mein einziges Foodpornbild hab ich mal kaleidoskopiert



Lachsfilet auf Kartoffelpüfferchen mit roten Zwiebeln, Meerrettichsahne und Dill, dargeboten als kleine Vorspeise auf einer Schieferplatte im schwedischen Restaurant "Olles" in Hamburg-Ottensen, das bedauerlicherweise 2014 schließen musste.

15 August 2015

Kleine Wolke




Habe in diesem sonnigen Sommer ein paar einzelne Wölkchen fotografiert und für Photoschop einen Satz Pinselspinsen (*.abr) produziert. Wer mag, darf sich die neun Sommerwölkchen hier herunterladen (11,1 Mb).

29 April 2015

Granzfowen



Frel Granzfowen urg
enken Plodannen,
Jem maltorang Asges
urgen bestrannen.

Luften bes glader pön
Rudganzel frohalen
pir sezgen to falen,
pir saster krent Flön.

Granzfowen!



24 März 2015

Unterm Mulch

(eine Gartenoper in 4 Akten, Ausschnitt, Ende erster Akt:)

Rezitativ:
Und die Blumen reckten ihre Hälse, nickten mit
ihren Köpfchen und sprachen:

Chor:
Uns dürstet
uns dürstet
ach,
so sehr!
Wasser!
Bring Wasser!
Begieße uns,
nässe und nähre uns'ren Boden,
        uns dürstet
wenn wir der Sonne uns're Halme
        so sehr
und Blätter entgegen strecken.
        uns dürstet -
        so sehr

Rezitativ:
Der Gärtner aber erwiderte:

Gärtner, Arie:
Wohl an, wohl an!
Ich tue, was ich kann, wohl an.
Am Morgen gibt es kühles Nass
aus dem großen Regenfass.
Des Mittags spenden Schatten
die guten alten Schilfrohrmatten.
Und am Abend
erquickend und labend
geht’s zur Ruh, zur Ruh.
Ich schicke euch ein Häschen vorbei,
es soll euch wärmen das Blattallerlei.

Chor und Gärtner:
Du sollst unser Gärtner sein
    Ich will euer Gärtner sein
ein Leben lang, ein Leben fein
    mein leben lang, das wäre fein
auf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckern
sollst du unser
    will ich euer
        Gärtner sein!
        Gärtner sein!

02 August 2011

Vögelein zwitschern


Neulich auf dem U-Bahnhof. Linie 7, Richtung Rudow.
Eine Gruppe circa 16jähriger Jungen und Mädchen kommt die Treppe herunter und bleibt nahe der Bank stehen, auf der ich sitze und auf den Zug warte. Vom anderen Ende des Bahnhofs tönt Brahms herüber, eine einsame Geige ohne Orchester-Playback aus dem Kassettenrecorder und viel zu schnell, so dass schon mal hier und da die eine oder andere Phrase unter den Tisch, beziehungsweise zwischen die Schottersteine der U-Bahngleise fällt.
Ahmed und Hasan sondern sich von der Gruppe ab und stehen nun ganz nah bei mir.
"Du musst einfach so sein, wie du bist", sagt Hasan eindringlich zu Ahmed und Ahmed zuckt mit den Schultern.
"Doch, gerade bei den Mädchen und überhaupt, sei einfach so wie du bist, das ist das beste, glaub’s mir!" Dabei fasst er dem einen Mädchen, das gerade ein paar Schritte näher gekommen war, ans Kinn und zeigt sie Ahmed, als wäre sie eine schöne Ananas. Ahmed blickt betreten auf den Boden und fügt schüchtern hinzu:
"Aber ich wollte doch jetzt eigentlich mal den Harten machen."
Jäh in diesem Augenblick juchzt Mehmet entzückt auf, ein Junge aus der restlichen Gruppe.
"Antoni Vivaldi, die vier Jahreszeiten!" Ja, er hatte recht, der Geiger am anderen Ende Bahnhofs war in seinem Repertoire fortgeschritten und spielte nun Vivaldi genauso gnadenlos wie Brahms. "Der Frühling!" setzt Mehmet hinzu, „gleich kommt die Stelle wo die Vögelein zwitschern!“ Nun hält Mehmet gar nichts mehr und er läuft los, den flotten Geiger zu suchen, begleitet von zwei anderen Jungs, und der harte Ahmed schaut hinterher. Mehmet ist, wie er ist und er ist beliebt bei den Mädchen.
Und ich habe einen kleinen Glücksmoment. Das Wort "Vögelein" aus entzücktem jugendlichen Mund hat mich hingerissen und mir trotz Kopfschmerzen den restlichen Tag versüßt.