Wo kommt der denn jetzt her?
Ein winziger Beitrag zur Förderung und Erhaltung einer bunten Welt - nicht nur in Rixdorf! Regenbögen für alle!
24 März 2024
18 Februar 2024
Broken Heart
Eine kleine fröhliche Trainingseinheit für Menschen, die Mühe haben, ihr Herz wieder zusammen zu puzzeln.
08 November 2023
13 September 2023
31 August 2023
Hampelmann - rekonstruiert
Ein hölzernes Modell der 1970er, damals aus Paketträgern, die man in Kaufhäusern (Hertie, Quelle, Karstadt, etc.) immer bei Waren in Kartons dazubekam. Heute nur noch in meinem Kopf.
Nun, nach 50 Jahren soll er/sie/es wieder auferstehen.
Eine erste Montage-Skizze.
Ob das was wird?
Statt der Paketträger gibt es heute Bambusabschnitte.
Zwei von ihnen brauchen noch eine Querbohrung (gerne etwas weiter) in der
Mitte.
Eine einzige Schnur zieht sich (ach, wenn sie's doch selbst
täte...) durch den gesamten Hampelkörper, ich hab knapp 2 Meter durch
Röhren und Perlen gefädelt. Und weil ich nicht genügend passende Perlen gefunden habe gibt es eben kleine braune Schultern. Ist ja nur ein Versuch.

Juhuuu! Yippie! Heureka! Jappadappadu! Heissa! Hussa! Hurra! Juchee!
Alles dreht sich, alles bewegt sich!
09 Juli 2023
11 Juni 2023
Kampfschnecken
Die wütende Kampfschnecke scheint in der mittelalterlichen Buchillustration ein sehr beliebtes Dekorationsobjekt gewesen zu sein.
Mehr über diese bemerkenswerten Tiere lesen...
05 Mai 2023
Dusterwald
Ölpastell. Alte knorrige Eichen im Wald, hohes Gras, vielleicht ein paar Blumen, Glühwürmchen?
Ich brauchte eine kleine Kulisse. Hat aber nicht geklappt, war irgendwie zu groß und zu grob.
18 November 2022
30 Januar 2022
20 Juni 2021
Zu Besuch im Nelkenland
Es gibt kein Nelkenland. Außer vielleicht das präprähistorische Laurasia, denn Nelken gibt und gab es überall auf der Nordhalbkugel, hier mehr, dort weniger - oder umgekehrt.
03 Juni 2021
31 Mai 2021
Mondrian für Bienen
25 Juli 2020
11 September 2018
03 August 2018
Butter bei de Fische
...und das ist bei der der diesjährigen Hitze nicht ganz einfach.
24 März 2015
Unterm Mulch
Rezitativ:
Und die Blumen reckten ihre Hälse, nickten mit
ihren Köpfchen und sprachen:
Chor:
Uns dürstet
uns dürstet
ach,
so sehr!
Wasser!
Bring Wasser!
Begieße uns,
nässe und nähre uns'ren Boden,
uns dürstet
wenn wir der Sonne uns're Halme
so sehr
und Blätter entgegen strecken.
uns dürstet -
so sehr
Rezitativ:
Der Gärtner aber erwiderte:
Gärtner, Arie:
Wohl an, wohl an!
Ich tue, was ich kann, wohl an.
Am Morgen gibt es kühles Nass
aus dem großen Regenfass.
Des Mittags spenden Schatten
die guten alten Schilfrohrmatten.
Und am Abend
erquickend und labend
geht’s zur Ruh, zur Ruh.
Ich schicke euch ein Häschen vorbei,
es soll euch wärmen das Blattallerlei.
Chor und Gärtner:
Du sollst unser Gärtner sein
Ich will euer Gärtner sein
ein Leben lang, ein Leben fein
mein leben lang, das wäre fein
auf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckernauf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckern
sollst du unser
will ich euer
Gärtner sein!
Gärtner sein!
06 November 2011
Leos Abenteuer
Nicht nur am Tag des Buches gibt es Gründe, mal wieder was aus der unveröffentlichten Versenkung zu holen, diesmal: "Leos Abenteuer".Leo und sein bester Freund Max sind echte Gleismäuse. Sie haben viel zu tun zwischen Schottersteinen und Schienen und den an- und abfahrenden Zügen. Und vor allem haben sie das eine oder andere Abenteuer zu bestehen, bevor sie sich erschöpft, aber glücklich in ihre Papierfusselbetten kuscheln können.
28 Oktober 2011
Holde & Glimpfe
Darauf hatten die Geziefer schon lange gewartet, dass ihnen endlich ein Glimpf über den Weg läuft. Was für ein Glück! Und nach der ersten Begegnung ging's ein-zwei-fix und schon hatten sie ein gemeinsames Abenteuer hinter sich.
Aufgeschrieben und mit Buntstiftbildern schnell festgehalten und zu einem neuen Leporello zusammengefügt unter dem Titel "Vom Glimpf und den Geziefern".
Wer sich für Holde und Getüme interessiert, sollte sich aber unbedingt dieses kleine aber feine und vor allem aufklärerische Leporellobuch ansehen: "Von den Holden und Getümen".Die Getüme und die Holde haben sich übrigens auch sehr gefreut und denken über ein größeres Zusammentreffen nach...
02 August 2011
Vögelein zwitschern

Neulich auf dem U-Bahnhof. Linie 7, Richtung Rudow.
Eine Gruppe circa 16jähriger Jungen und Mädchen kommt die Treppe herunter und bleibt nahe der Bank stehen, auf der ich sitze und auf den Zug warte. Vom anderen Ende des Bahnhofs tönt Brahms herüber, eine einsame Geige ohne Orchester-Playback aus dem Kassettenrecorder und viel zu schnell, so dass schon mal hier und da die eine oder andere Phrase unter den Tisch, beziehungsweise zwischen die Schottersteine der U-Bahngleise fällt.
Ahmed und Hasan sondern sich von der Gruppe ab und stehen nun ganz nah bei mir.
"Du musst einfach so sein, wie du bist", sagt Hasan eindringlich zu Ahmed und Ahmed zuckt mit den Schultern.
"Doch, gerade bei den Mädchen und überhaupt, sei einfach so wie du bist, das ist das beste, glaub’s mir!" Dabei fasst er dem einen Mädchen, das gerade ein paar Schritte näher gekommen war, ans Kinn und zeigt sie Ahmed, als wäre sie eine schöne Ananas. Ahmed blickt betreten auf den Boden und fügt schüchtern hinzu:
"Aber ich wollte doch jetzt eigentlich mal den Harten machen."
Jäh in diesem Augenblick juchzt Mehmet entzückt auf, ein Junge aus der restlichen Gruppe.
"Antoni Vivaldi, die vier Jahreszeiten!" Ja, er hatte recht, der Geiger am anderen Ende Bahnhofs war in seinem Repertoire fortgeschritten und spielte nun Vivaldi genauso gnadenlos wie Brahms. "Der Frühling!" setzt Mehmet hinzu, „gleich kommt die Stelle wo die Vögelein zwitschern!“ Nun hält Mehmet gar nichts mehr und er läuft los, den flotten Geiger zu suchen, begleitet von zwei anderen Jungs, und der harte Ahmed schaut hinterher. Mehmet ist, wie er ist und er ist beliebt bei den Mädchen.
Und ich habe einen kleinen Glücksmoment. Das Wort "Vögelein" aus entzücktem jugendlichen Mund hat mich hingerissen und mir trotz Kopfschmerzen den restlichen Tag versüßt.




















