vor meinem Balkon über den Dächern von Neukölln.
Ein winziger Beitrag zur Förderung und Erhaltung einer bunten Welt - nicht nur in Rixdorf! Regenbögen für alle!
08 Mai 2024
20 April 2024
30 November 2023
Calkant
Jetzt ist wieder Zeit, alle Orgeln im Land aufzupumpen, damit sie den vielen, vielen Advent- und Weihnachtskonzerten dienen können. Denn Weihnachtskonzerte werden auch von gänzlich unchristlichen Menschen geliebt und besucht.
"Ein Kalkant bzw. Calcant (von lateinisch calcare „treten“), auch Balg- bzw. Bälgetreter genannt, ist ein Helfer, der durch das Bedienen von Blasebälgen die Luftversorgung eines Orgelinstruments sicherstellt. Einen Jugendlichen in dieser Tätigkeit nannte man bisweilen Orgelbub". (Wikipedia)
Nun, ich war weder ein Bub, noch jugendlich, sondern grade erst neun oder zehn, aber das Treten des Blasebalgs, bevor auch jene kleine Orgel in der kleinen Kapelle im Süden Neuköllns elektrifiziert wurde, hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Genauso wie das Glockenläuten per Seil oder das Umblättern der Organisten-Noten.
In der Abbildung oben sehen wir einen Kalkanten, der per Knopfdruck aktiviert wird. Er arbeitet in Johannisthal.
15 November 2023
Zwergenweihnacht
Die Zwerge fangen jetzt schon an, für das diesjährige Krippenspiel zu proben. Allerdings besteht noch Uneinigkeit in Sachen Rollenverteilung. Nicht alle sind zufriedenzustellen.
11 September 2023
Schlafmützchen
wird der Mohn auch genannt, der in den kalifornischen Bergen heimisch ist und sie gelb-orange färbt. Auch: Goldmohn oder Kappenmohn. Mein Großvater hatte im Garten ein ganzes Beet nur mit kalifornischem Mohn und ich habe es geliebt.
So zart und so leuchtend und auch noch lecker für Bienen und andere Insekten. Die ganze Pflanze ist aber giftig und wirkt sich nach Verzehr übelst auf den Magen-Darmtrakt aus, wird aber auch im Medizinischen Bereich genutzt.06 September 2023
Kornellkirschen
Seit langem habe ich mal wieder zur Erntezeit ein Kornellkirschenbäumchen (besser: Strauch) getroffen. Ein Hartriegelgewächs, vor dem uns unsere Eltern immer warnten. Weil: giftig. Aber unsereins ist unbelehrbar und hört auch auf andere, wägt die Möglichkeit der Gefahren ab und und beschließt: stimmt nicht, kostet die dunkelroten kleinen Früchtchen und stellt fest: lecker!
Sie sind klein und oval und von Natur aus sauer-saftig. Aber die Früchtchen bekommen immer mehr Süße je reifer und damit dunkler und weicher sie werden. Und: die Kornellkirsche ist ein einheimisches Gewächs, weshalb sie auch unendlich viele Namen, Bezeichnungen und Schreibweisen hat.
Und das fügt Wikipedia noch hinzu: Blätter und Triebe werden gern von verschiedenen Wildarten wie Feldhase und Reh angenommen. Die nektar- und pollenreichen Scheibenblüten sind im Frühjahr neben der Salweide erste Nahrung für Honig- und Wildbienen. Die Kirschen werden von Vogelarten wie Kernbeißer, Dompfaff, Kleiber und Eichelhäher sowie Haselmaus und Siebenschläfer gefressen.
Auch Fliegen und manche Käferarten wie der Flache Glanzkäfer ernähren sich von ihren Pollen und ihrem Nektar.
09 Mai 2023
Narrenfreiheit
29 April 2023
01 April 2023
Brummsel
Was für ein bläulich-violett schimmerndes, laut brummendes, ziemlich großes Flugobjekt hat mich denn da besucht und prompt am Fenster in den Topfpflanzen verheddert? Glas her, einfangen, ablichten und auf dem Balkon wieder freilassen.
Und? was isses? Ne Holzbiene. Kein Aprilscherz.
14 September 2020
Gefangen im Glauben?
Besuch in den "Gärten der Welt" in Marzahn. Der dort neben vielen anderen angelegte "Christliche Garten" besteht aus einem Wandelgang um eine quadratische Gartenfläche, der aus goldlackierten Aluminiumprofilen besteht, in die Textpassagen aus Altem und Neuem Testament eingearbeitet sind.
Mein erster Gedanke verglich diese Anlage mit einem sehr engmaschigem Käfig...















