... Vollmond. Ein winziger Beitrag zur Förderung und Erhaltung einer bunten Welt - nicht nur in Rixdorf! Regenbögen für alle!
03 April 2015
24 März 2015
Unterm Mulch
(eine Gartenoper in 4 Akten, Ausschnitt, Ende erster Akt:)
Rezitativ:
Und die Blumen reckten ihre Hälse, nickten mit
ihren Köpfchen und sprachen:
Chor:
Uns dürstet
uns dürstet
ach,
so sehr!
Wasser!
Bring Wasser!
Begieße uns,
nässe und nähre uns'ren Boden,
uns dürstet
wenn wir der Sonne uns're Halme
so sehr
und Blätter entgegen strecken.
uns dürstet -
so sehr
Rezitativ:
Der Gärtner aber erwiderte:
Gärtner, Arie:
Wohl an, wohl an!
Ich tue, was ich kann, wohl an.
Am Morgen gibt es kühles Nass
aus dem großen Regenfass.
Des Mittags spenden Schatten
die guten alten Schilfrohrmatten.
Und am Abend
erquickend und labend
geht’s zur Ruh, zur Ruh.
Ich schicke euch ein Häschen vorbei,
es soll euch wärmen das Blattallerlei.
Chor und Gärtner:
Du sollst unser Gärtner sein
Ich will euer Gärtner sein
ein Leben lang, ein Leben fein
mein leben lang, das wäre fein
auf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckern
sollst du unser
will ich euer
Gärtner sein!
Gärtner sein!
Rezitativ:
Und die Blumen reckten ihre Hälse, nickten mit
ihren Köpfchen und sprachen:
Chor:
Uns dürstet
uns dürstet
ach,
so sehr!
Wasser!
Bring Wasser!
Begieße uns,
nässe und nähre uns'ren Boden,
uns dürstet
wenn wir der Sonne uns're Halme
so sehr
und Blätter entgegen strecken.
uns dürstet -
so sehr
Rezitativ:
Der Gärtner aber erwiderte:
Gärtner, Arie:
Wohl an, wohl an!
Ich tue, was ich kann, wohl an.
Am Morgen gibt es kühles Nass
aus dem großen Regenfass.
Des Mittags spenden Schatten
die guten alten Schilfrohrmatten.
Und am Abend
erquickend und labend
geht’s zur Ruh, zur Ruh.
Ich schicke euch ein Häschen vorbei,
es soll euch wärmen das Blattallerlei.
Chor und Gärtner:
Du sollst unser Gärtner sein
Ich will euer Gärtner sein
ein Leben lang, ein Leben fein
mein leben lang, das wäre fein
auf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckernauf Wiesen und auf Äckern
auf Wiesen und auf Äckern
sollst du unser
will ich euer
Gärtner sein!
Gärtner sein!
21 März 2015
02 Januar 2015
08 Dezember 2014
Schnee für Arme
30% Schnee zu Weihnachten in Brandenburg (Berlin meist -10%) lautete
die unter Meterologen eigentlich verbotene Prognose am 8. Dezember, also
über drei Wochen im Voraus...
Aber dieser Tage soll es vielleicht schon Raureif geben, "Schnee für
Arme" murmelte der Wetterfrosch und behauptete anschließend, dass ihm
diese Bezeichnung "beinahe" rausgerutscht sei. Das war nicht "beinahe",
das war ganz konkret rausgerutscht. Hatte er Sorge, dass sich der
raue Reif darüber ärgert? Oder die Armen?
Aber dieser Tage soll es vielleicht schon Raureif geben, "Schnee für
Arme" murmelte der Wetterfrosch und behauptete anschließend, dass ihm
diese Bezeichnung "beinahe" rausgerutscht sei. Das war nicht "beinahe",
das war ganz konkret rausgerutscht. Hatte er Sorge, dass sich der
raue Reif darüber ärgert? Oder die Armen?22 März 2014
Sonntagsrede
Heute spricht zu uns aus der Republik der Rixdorfer Balkonmöbel -
König Korbus Flechtus I.
Balkonier!
Lasst euch nicht unterkriegen. Seid nicht so schlapp wie der diesjährige Winter und nicht so düster wie der gestrige Himmel am Nachmittag! Macht euch keine Sorgen wegen der terroristischen Ameisenangriffe der letzten Jahre. Auch die bandenmäßigen Einschleppung von Blattlaussklaven wird konzentriert beobachtet und intensiv bekämpft.
Zwar handelt es sich hier nur um wenige Extremisten die mit ihren Machenschaften und Angriffen versuchen, unsere Lebensgewohnheiten zu erschüttern, aber bedauerlicher Weise werden diese nicht nur von skrupelosen Waffenhändlern immer wieder bestens ausgerüstet. Eine gute Nachricht kann ich in diesem Zusammenhang jedoch erfreulicher Weise vermelden: die Zehn Weisen der balkonischen Welten konnten ihre Abwehrkonzepte ebenfalls erfolgreich weiterentwickeln.
Lassen wir uns also nicht von fanatistischen Einzeltätern unsere Lebensräume ruinieren, selbst wenn diese sich zu Gruppen zusammenschließen.
Sklaverei wurde und wird auch in Zukunft bei uns nicht geduldet und steht im eindeutigen Widerspruch zu unserem verbrieften Recht! In unserem balkonischen blütenreinen Rechtsstaat darf es keine dunkle und unrechtsstaatlich mafiöse Organisation geben!
Deshalb haben wir unsere dreiköpfige Marienkäferarmee zum Termin der Beendigung des Winterschlafs bestens für eine erfolgreiche Abwehr gerüstet, auch wenn immer wieder unqualifizierte Unkenrufe einer selbstherrlichen Gurkentruppe aus den unteren Etagen versucht, sie als unterbesetzten Pennerverein zu diskreditieren.
Möge nun recht schnell jener Frühling kommen, der euern Geist belebt, eure Herzen in Wärme tunkt und Farbe in euer Leben malt, ohne dass es ständig jemandem zu bunt wird!
Lasst uns feiern, - hoch die Gießkännchen am heutigen internationalen Tag gegen Einfarbigkeit und Uniformität!
König Korbus Flechtus I.
Balkonier!
Lasst euch nicht unterkriegen. Seid nicht so schlapp wie der diesjährige Winter und nicht so düster wie der gestrige Himmel am Nachmittag! Macht euch keine Sorgen wegen der terroristischen Ameisenangriffe der letzten Jahre. Auch die bandenmäßigen Einschleppung von Blattlaussklaven wird konzentriert beobachtet und intensiv bekämpft.
Zwar handelt es sich hier nur um wenige Extremisten die mit ihren Machenschaften und Angriffen versuchen, unsere Lebensgewohnheiten zu erschüttern, aber bedauerlicher Weise werden diese nicht nur von skrupelosen Waffenhändlern immer wieder bestens ausgerüstet. Eine gute Nachricht kann ich in diesem Zusammenhang jedoch erfreulicher Weise vermelden: die Zehn Weisen der balkonischen Welten konnten ihre Abwehrkonzepte ebenfalls erfolgreich weiterentwickeln.
Lassen wir uns also nicht von fanatistischen Einzeltätern unsere Lebensräume ruinieren, selbst wenn diese sich zu Gruppen zusammenschließen.
Sklaverei wurde und wird auch in Zukunft bei uns nicht geduldet und steht im eindeutigen Widerspruch zu unserem verbrieften Recht! In unserem balkonischen blütenreinen Rechtsstaat darf es keine dunkle und unrechtsstaatlich mafiöse Organisation geben!
Deshalb haben wir unsere dreiköpfige Marienkäferarmee zum Termin der Beendigung des Winterschlafs bestens für eine erfolgreiche Abwehr gerüstet, auch wenn immer wieder unqualifizierte Unkenrufe einer selbstherrlichen Gurkentruppe aus den unteren Etagen versucht, sie als unterbesetzten Pennerverein zu diskreditieren.
Möge nun recht schnell jener Frühling kommen, der euern Geist belebt, eure Herzen in Wärme tunkt und Farbe in euer Leben malt, ohne dass es ständig jemandem zu bunt wird!
Lasst uns feiern, - hoch die Gießkännchen am heutigen internationalen Tag gegen Einfarbigkeit und Uniformität!
08 Mai 2013
Alles fängt klein an
Veilchen werfen - wie Erdbeeren - lange Leinen aus, an deren Enden sich kleine Jungpflanzen entwickeln und fruchtbaren Boden suchen.
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