Der letzte(?) Schrei und irgendwie nice: Kaffeekugeln.
Achtung! Nicht verwechseln mit Scarabäus-Dungkugeln oder Schokokugeln mit Kokos!
Ein winziger Beitrag zur Förderung und Erhaltung einer bunten Welt - nicht nur in Rixdorf! Regenbögen für alle!
Der letzte(?) Schrei und irgendwie nice: Kaffeekugeln.
Achtung! Nicht verwechseln mit Scarabäus-Dungkugeln oder Schokokugeln mit Kokos!
Heute mal etwas aus dem Fundus unveröffentlicher Randbemerkungen aus dem Jahre 2015:
Neulich Sonderangebot bei Kräuter Kühne: drei Packungen für den Preis von zwei.
Draußen vor der Tür versuche ich drei Kilo-Säcke Sencha im schon ziemlich vollen Fahrradkorb zu verstauen.
"Wollen Sie eine Zeitung umsonst?"
"Ach", sage ich, und nach kurzem Nachdenken und mit Blick auf die Süddeutsche, "wir haben ja langes Wochenende", greife den Haufen Papier, stecke ihn zu unterst in den Korb, "danke".
"Sie wollen doch bestimmt auch das zweiwöchige Probeabo?"
"Nein."
"Doch sicher wollen Sie das. Kostet doch nichts."
"Trotzdem: nein."
"Aber da haben wir doch dann alle was von: Sie haben was zu lesen, ich kriege meine Provision und der Junge kriegt auch was."
"Welcher Junge?", ich bin irritiert und phantasiere mir ein armes
verhungertes Kind zusammen, das für diesen Erpressungsversuch herhalten
soll.
"Na der, der die Zeitung austrägt. Das ist hier im Bezirk übrigens ein sehr netter Schwarzer."
Ist das ein Erpressungsversuch, der auf der Asylantenwelle schwappend mein schlechtes Gutmenschgewissen unterspülen will?
"Ist mir egal, welche Hautfarbe er hat!", ich schiebe mit dem Rad los.
"2 Euro 90 geschenkt!", zischt sie mir verärgert hinterher, "2 Euro 90 geschenkt!"
Tja. Als Querinkarnation der Lethe muss ich konsequent sein und darf
keine Verträge eingehen, die ich in der gleichen Sekunde wieder lösen müsste...
P.S. Der Holzschnitt war vor gar nicht so langer Zeit ein Internetfundstück, aus einem digitalisierten Reisebericht um 1600, von Norditalien zum Heiligen Land und weiter nach Sinai und stellt angeblich die Stelle am Jordan dar, an der Jesus getauft wurde. Leider kann mir das Internet heute die Fundstelle nicht mehr wiedergeben, ur ein paar ähnliche. Den Frosch habe ich aus einer anderen Darstellung gemopst, wo er als eine kleine Marginalie diente.
Jetzt ist wieder Zeit, alle Orgeln im Land aufzupumpen, damit sie den vielen, vielen Advent- und Weihnachtskonzerten dienen können. Denn Weihnachtskonzerte werden auch von gänzlich unchristlichen Menschen geliebt und besucht.
"Ein Kalkant bzw. Calcant (von lateinisch calcare „treten“), auch Balg- bzw. Bälgetreter genannt, ist ein Helfer, der durch das Bedienen von Blasebälgen die Luftversorgung eines Orgelinstruments sicherstellt. Einen Jugendlichen in dieser Tätigkeit nannte man bisweilen Orgelbub". (Wikipedia)
Nun, ich war weder ein Bub, noch jugendlich, sondern grade erst neun oder zehn, aber das Treten des Blasebalgs, bevor auch jene kleine Orgel in der kleinen Kapelle im Süden Neuköllns elektrifiziert wurde, hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Genauso wie das Glockenläuten per Seil oder das Umblättern der Organisten-Noten.
In der Abbildung oben sehen wir einen Kalkanten, der per Knopfdruck aktiviert wird. Er arbeitet in Johannisthal.
zum Totensonntag. Insel der Toten. Von Böcklin. Arnold. Er hat sie nicht nur einmal gemalt. Fünfmal. Ein sechstes Mal schuf sein Sohn Carlo. Version 7 bis unendlich in verschiedensten Macharten findet man im Netz. Ich füge jetzt auch noch zwei drei hinzu.
zwischen Volkstrauertag und Totensonntag.
Die Zwerge fangen jetzt schon an, für das diesjährige Krippenspiel zu proben. Allerdings besteht noch Uneinigkeit in Sachen Rollenverteilung. Nicht alle sind zufriedenzustellen.